Nichtwissen: Abschlussreflexion #MeinZiel22

„Intelligenz ist die Fähigkeit, den Raum des Nichtwissens nicht mit Vorurteilen zu füllen, sondern mit Neugier.“

Unbekannter Verfasser

Mit diesem Statement als Wegweiser hatte ich am 17. Januar 2022 meine Lernreise begonnen, und mit diesem Statement beende ich sie auch.

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Nichtwissen: Mit offenen Fragen leben

Check-In

Heute Mittag ist der erste Boxenstopp im Projekt #MeinZiel22 der Corporate Learning Community. Aus diesem Anlass habe ich mir Zeit genommen, über meine Erfahrungen und meinen Lernprozess im Umgang mit Nichtwissen zu reflektieren.

Vorneweg sei gesagt, dass ich in den letzten Wochen (oder Monaten?) kaum dazu gekommen bin, mich eingehender mit Theorien des Nichtwissens zu beschäftigen. Aber ich praktiziere sehr intensiv Learning by Doing, da ich zur Zeit mit einigen mehr oder weniger komplexen Fragestellungen konfrontiert bin, zu denen ich Antworten suche.

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Rainer Maria Rilke: Die Fragen lieben

Ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, lieber Herr, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.

Rainer Maria Rilke: Brief an Franz Xaver Kappus vom 16. Juli 1903

Nichtwissen als Lernraum

„Intelligenz ist die Fähigkeit, den Raum des Nichtwissens nicht mit Vorurteilen zu füllen, sondern mit Neugier.“

Unbekannter Verfasser

Ich werde in den nächsten Monaten das Thema „Nichtwissen als Lernraum“ erkunden. Mit meiner Lernreise beteilige ich mich am Jahresprojekt #MeinZiel22 der Corporate Learning Community, das heute startet.

(Nebenbei bemerkt: Über Reisegefährt:innen freue ich mich sehr.)

Zum Auftakt beantworte ich einige Fragen zu meinem Vorhaben.

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Pablo Picasso: Ich suche nicht – ich finde.

Ich suche nicht – ich finde.

Suchen – das ist Ausgehen von alten Beständen und ein Finden-Wollen von bereits Bekanntem im Neuem.

Finden – das ist das völlig Neue!

Das Neue auch in der Bewegung. Alle Wege sind offen und was gefunden wird, ist unbekannt. Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer!

Die Ungewißheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen, die sich im Ungeborgenen geborgen wissen, die in die Ungewißheit, in die Führerlosigkeit geführt werden, die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen, die sich vom Ziele ziehen lassen und nicht – menschlich beschränkt und eingeengt – das Ziel bestimmen.

Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis im Außen und Innen: Das ist das Wesenhafte des modernen Menschen, der in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt.

Pablo Picasso