Nichtwissen: Mit offenen Fragen leben

Check-In

Heute Mittag ist der erste Boxenstopp im Projekt #MeinZiel22 der Corporate Learning Community. Aus diesem Anlass habe ich mir Zeit genommen, über meine Erfahrungen und meinen Lernprozess im Umgang mit Nichtwissen zu reflektieren.

Vorneweg sei gesagt, dass ich in den letzten Wochen (oder Monaten?) kaum dazu gekommen bin, mich eingehender mit Theorien des Nichtwissens zu beschäftigen. Aber ich praktiziere sehr intensiv Learning by Doing, da ich zur Zeit mit einigen mehr oder weniger komplexen Fragestellungen konfrontiert bin, zu denen ich Antworten suche.

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Sensemaking und der Krieg in der Ukraine

Harald Jarche hat vorgestern auf Twitter gefragt:

Where have you been getting your news about the pandemic or the invasion of Ukraine? Mainstream Media? Twitter?

Darüber habe ich nachgedacht und geschrieben.

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Rainer Maria Rilke: Die Fragen lieben

Ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, lieber Herr, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.

Rainer Maria Rilke: Brief an Franz Xaver Kappus vom 16. Juli 1903

Nichtwissen als Lernraum

„Intelligenz ist die Fähigkeit, den Raum des Nichtwissens nicht mit Vorurteilen zu füllen, sondern mit Neugier.“

Unbekannter Verfasser

Ich werde in den nächsten Monaten das Thema „Nichtwissen als Lernraum“ erkunden. Mit meiner Lernreise beteilige ich mich am Jahresprojekt #MeinZiel22 der Corporate Learning Community, das heute startet.

(Nebenbei bemerkt: Über Reisegefährt:innen freue ich mich sehr.)

Zum Auftakt beantworte ich einige Fragen zu meinem Vorhaben.

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Twitterlisten thematisch filtern

Ich habe gerade nebenbei auf Twitter den folgenden kleinen Hack weitergegeben. Er scheint mir so wertvoll, dass ich ihn auch im Blog aufnehme.

Dies ist Beitrag Nr. 42/100 meiner Challenge #100DaysToOffload für 2021.
Das Beitragsbild stammt von Morning Brew / Unsplash.

Intuitives Zeitmanagement

Seit mehr als 10 Jahren wende ich verschiedene Zeit- bzw. Aufgabenmanagementsysteme von Mark Forster an.

Mark Forster ist ein englischer Coach und Zeitmanagementexperte, der seit vielen Jahren mit unterschiedlichen Methoden des Zeitmanagements experimentiert. Er hat eine ganz eigenständige Perspektive auf Zeitmanagement entwickelt und etliche eigene Systeme kreiert. In seiner Arbeit steht er in regem Austausch mit einer sehr lebendigen Community.

Forsters Zeitmanagementsysteme basieren auf drei grundlegenden Prinzipien.

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Learning Journey Digital Gardening


Heute beginne ich meine Learning Journey Digital Gardening. In diesem Beitrag schreibe ich darüber, was Digital Gardening ist (soweit ich dazu schon etwas sagen kann) und wie ich mich auf meine Journey vorbereitet habe. Ich teile mein Vorwissen, meine Motivation, meine Forschungsfragen und meine Lernziele. Außerdem entsteht im Lauf des Monats Mai ein Journal der Lernreise.

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Open Learning Journey

Ich habe basierend auf den Erfahrungen mit meiner Learning Journey Miro den Prototypen für ein Lernformat entwickelt, den ich gerne teilen und mit anderen Lernenden gemeinsam ausprobieren und nutzen möchte: die 28 Tage Open Learning Journey.

Im kommenden Monat bin ich mit dem Thema Digital Gardening am Start.

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Retrospektive Learning Journey Miro: Was habe ich über mein Format der Lernreise gelernt?

Vor einigen Tagen habe ich über meine inhaltlichen Learnings gebloggt. Heute reflektiere ich die Erfahrungen mit dem Format meiner Lernreise.

Ich hatte mir vorgenommen, mich vier Wochen lang von Montag bis Freitag täglich 10-15 Minuten lang mit meinem Lernthema zu beschäftigen. Ich bin ausgegangen von einigen Fragen und Herausforderungen, die ich hatte, und ich habe versucht, dazu Antworten und Lösungen zu finden. Es gab keinen vordefinierten Lernplan sondern ein ungefähres Lernziel als Leitstern. Meine Reiseerfahrungen habe ich kontinuierlich mit meinem Netzwerk geteilt (Blogartikel, Twitter, LinkedIn). Nächste Lernschritte haben sich weitgehend aus vorhergehenden ergeben. Oft genug sind sie auch als Impulse aus dem Netzwerk gekommen, die ich aufgegriffen habe.

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