#English #fluentin5months (2)

Kleines Update zu meinen Erfahrungen, Herausforderungen und Fortschritten.

Recap: Mein Ziel ist es bis zum Jahresende 2018 fließend in Englisch zu kommunizieren. Unter fließend verstehe ich in diesem Zusammenhang das Sprachlevel B2 – ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne größere Anstrengungen für beide Seiten führen zu können.

Welche Erfahrungen habe ich seit Anfang August gesammelt?

1.) Das Vokabellernen mit Anki funktioniert grundsätzlich sehr gut. Momentan arbeite ich mit zwei Kartensätzen, einem um den Grundwortschatz zu wiederholen und einem selbsterstellten Kartensatz, den ich fortlaufend mit Vokabeln erweitere, die mir im Alltag begegnen und die ich mir merken will.
Bei der Arbeit mit dem Grundwortschatz kann ich inzwischen erkennen, dass ich bei der Bedeutung von Präpositionen größere Schwierigkeiten habe. Wahrscheinlich macht es Sinn, dass ich diesen Bereich einmal vertieft trainiere. Wie ich das tue, weiß ich noch nicht. Aber das wird sich zur gegebenen Zeit finden.

2.) Im Alltag verwende ich Englisch inzwischen etwas aktiver auf Twitter als bisher. Verschiedene Chats auf Twitter finden einfach in Englisch statt, und wenn ich mich beteiligen möchte, schreibe ich in Englisch. Durch den häufigeren Gebrauch baut sich die Scheu davor ab, Fehler zu machen. Es geht mir im Moment in erster Linie darum, mich verständigen zu können.
Häufig helfe ich mir beim Verfassen eines Tweets damit, dass ich einzelne Vokabeln nachschlage oder dass ich den Google Translator eine Rohübersetzung machen lasse, die ich dann optimiere, wenn sie mir merkwürdig erscheint.
Der Vorteil beim Twittern zu üben liegt für mich darin, dass ich mir die Zeit nehmen kann, die ich brauche. Außerdem sind ja Tweets so kurze Texte, dass diese Übung mehr oder weniger nebenbei geschieht.

3.) Eine große Herausforderung ist es für mich, regelmäßig die Zeit zu finden, die ich eigentlich gern investieren möchte: 30 Minuten täglich. Da ich gegen Abend Englisch lerne, fällt vor allem das Vokabellernen immer mal wieder deshalb hinten runter, weil andere Aktivitäten tagsüber länger gedauert haben als geplant.
Ich befürchte ein wenig, dass es dadurch schwer wird, mein Ziel bis Jahresende zu erreichen. Aber ich habe mir trotz allem bewusst ein ambitioniertes Ziel gesetzt. Am Jahresende werde ich sehen, ob ich es vielleicht zu 70%, 80% oder doch zu 100% erreicht habe.

4.) Ein sehr gutes Training für mich ist das regelmäßige Schauen der englischsprachigen DW News. Bei den DW News wechseln die Sprecher*innen regelmäßig, und ich höre dadurch viele unterschiedliche Menschen Englisch sprechen. Das ist gleichzeitig schwierig und sehr wirkungsvoll, aber 15 Minuten kann ich diese Anstrengung ganz gut durchhalten. Wenn ich die 30-minütigen News schaue, merke ich, wie allmählich meine Konzentration noch nachlässt.
Die DW News schaue ich inzwischen im Schnitt etwa fünfmal wöchentlich. Damit bin ich zu frieden.

Soweit für heute. In einigen Wochen gibt es hier das nächste Update.

***

Beitragsfoto: Unsplash / freestocks.org

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