Zirkeltraining #12

In der Artikelserie „Zirkeltraining“ schreibe ich über meine Erfahrungen und Erkenntnisse beim Lernen von Working Out Loud. Dieser Artikel ist der letzte der Serie. Alle Beiträge findest du hier.

Vergangenen Freitag war das 12. Treffen mit meinem WOL-Circle. Es war eine spannende, inspirationsreiche und „schnelle“ Zeit. Ich danke Euch herzlich dafür, Dorit, Johanna, Julia und Jürgen.

Bild: Julia Steininger

Ich hatte zwar zu Beginn der Reise so eine Ahnung, dass viel passieren würde, aber ich hätte nicht gedacht, dass soo viel geschehen würde.

In Woche 12 geht es darum, Bilanz zu machen und zu feiern:

Denke für einen Moment zurück an dein ursprüngliches Ziel in Woche 1 und an deine anfänglichen Versuche, es zu beschreiben oder in den späteren Treffen zu visualisieren. Was hat sich seitdem geändert – an deinem Ziel und an dir selbst? Denke an deine Herangehensweise, um Fortschritte zu machen. Denke an die Beziehungen, die du aufgebaut hast, und an deine neuen Gewohnheiten und Denkweisen. Was ist heute anders? Wie fühlst du dich mit all diesen Veränderungen? Fähiger? Hoffnungsvoller? Irgendwie anders?

Was nehme ich persönlich mit?
Was ist das Wichtigste, das ich gelernt habe?

Zweifellos ist für mich der wichtigste Punkt, dass ich eine neue Art von Netzwerken kennengelernt habe, die viel leichter, effizienter und schneller ist und die auch viel mehr Spaß macht. Bevor ich auf WOL gestoßen war, hatte ich die Vorstellung, beim Netzwerken käme es darauf an, möglichst viel herauszuholen. Und das war eine Art und Weise, die ich nicht mochte. Eine andere kannte ich aber nicht, und so führte Netzwerken in meinem Leben eher ein Schattendasein.

Ich war anfangs sehr begeistert davon, ohne Erwartungen zu netzwerken. Gleichzeitig musste ich aber erkennen, wie ich in der Regel mit meinen Aktionen doch bestimmte Erwartungen verband. Manchmal merkte ich das schon beim Entwickeln eines Beitrags. Manchmal aber auch erst durch ein Gefühl von Enttäuschung, das durch Reaktionen oder ausbleibende Reaktionen auf einen Beitrag meinerseits aufkam. Die Enttäuschung wurde mir zu einem wichtigen Lehrer bei der Übung, mich von Erwartungen frei zu machen.

Inzwischen gelingt es mir wohl in etwa 80-90% aller Fälle meine Beiträge als Geschenke zu machen. Und bei den anderen lehrt mich weiterhin die Enttäuschung.

Wie mache ich weiter mit Working Out Loud?

Ich werde WOL in jedem Fall weiter als ein wesentliches Fundament zur Erreichung meiner Ziele nutzen. Nicht als einziges Fundament, aber als ein wesentliches Fundament. In der Regel gibt es m. E. für ein Ziel auch sachlich angemessene Strategien, die für die Zielerreichung ebenfalls wichtig sind.

Ich bin zuversichtlich, dass ich in einem WOL-Circle für Fortgeschrittene weiterarbeiten kann, der so in etwa nach der WOLplus-Idee funktioniert, die ich kürzlich skizziert habe. Wir sind bereits 4-5 Interessierte, die sich dafür zusammen tun wollen.

Es zeichnet sich außerdem ab, dass ich in Wiesbaden an einem Face-to-Face-Circle teilnehmen werde, der nach den Leitfäden arbeitet. Ich freue mich auf die Gelegenheit, etwas vertiefen und weitergeben zu können, was ich durch die Großzügigkeit der WOL-Community empfangen durfte.

Und last but not least habe ich via FutureMe eine Mail an mein zukünftiges Ich geschrieben, die ich am 30. September erhalten werde.

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„Die Übung besteht darin, Verbindungen herzustellen. Mehr nicht. Verbindungen herstellen, die sinnvoll und geeignet für dich sind. Wenn du das tust, dann wächst du und erreichst Orte, die noch bedeutsamer für dich sind.”
Mindy Bacharach, zitiert nach Working Out Loud. For a Better Career and Life.

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(Den vorherigen Artikel zum Zirkeltraining #11 findest du es hier.)

Beitragsfoto: Pixabay / rawpixel

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