Zirkeltraining #1

In der Artikelserie „Zirkeltraining“ schreibe ich über meine Erfahrungen und Erkenntnisse beim Lernen von Working Out Loud. Alle Beiträge der Serie findest du hier.

Da ich diesen Blog erst letzte Woche gestartet habe, mit dem Working Out Loud Training aber bereits vor zwei Wochen begonnen hatte, trage ich an dieser Stelle meine Erkenntnisse und Erfahrungen der ersten Woche nach.

Worum geht es in der ersten Woche?

Der WOL-Leitfaden enthält drei Hauptaufgaben:

  1. Den WOL Circle starten
  2. Ein Lern- oder Erkundungsziel definieren
  3. Eine Beziehungsliste erstellen

1.) Da ich von Working Out Loud so begeistert bin, habe ich mit der Arbeit schon begonnen, obwohl ich noch keinen Circle habe. (In einem WOL Circle arbeiten etwa 4-5 Personen über 12 Wochen zusammen, um die Methode zu erlernen und ihrem persönlichen Ziel näher zu kommen.) Ich habe aber Kontakte und Austausch in der Community und gehe davon aus, dass ich mich kurzfristig einem Circle anschließen kann.

2.) Mein Ziel für die zwölf Wochen lautet:
Ich erkunde die Social Entrepreneurship Szene in Deutschland und insbesondere im Rhein-Main-Gebiet.

3.) Eine Beziehungsliste ist eine Liste von Personen, die irgendwie mit meinem Ziel in Verbindung stehen. Das können bekannte, aber auch völlig unbekannte Personen sein. Ich habe innerhalb von wenigen Minuten eine erste Liste geschrieben. Sie ist Ausgangspunkt für meine kommenden Aktivitäten.

Wie habe ich die erste Woche erlebt?

Ich bin vollkommen begeistert von Working Out Loud und denke, dass ich mit dieser Methode ein mächtiges Werkzeug in die Hand bekomme. Vermutlich eignet sich WOL nicht für jeden. Aber an dem Punkt, an dem ich gerade beruflich und persönlich stehe, ist es wahrscheinlich genau das richtige Tool.

Meine bisher größte Überraschung?

Ich spüre, dass ich eigentlich immer etwas in Richtung auf mein Ziel unternehmen kann. Obwohl ich erst ganz am Anfang stehe, kann ich erkennen, dass es immer Möglichkeiten gibt. Diese Erkenntniss in ihrer Intensität und nach so kurzer Zeit hat mich sehr überrascht.

Meine bisher größte Herausforderung?

So merkwürdig es klingen mag: Meine größte Herausforderung ist momentan meine Begeisterung. Meine überschäumende Begeisterung um genau zu sein. Ich bin so begeistert von dieser Methode, dass ich innerlich kaum die Freiheit habe loszulassen und sich Working Out Loud im eigenen Tempo entwickeln zu lassen.

Die Dinge entwicklen sich in einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Vor zwei Wochen wusste ich nicht einmal, dass es WOL gibt. Inzwischen habe ich das Buch von John Stepper gelesen, die Inhalte der ersten Woche bearbeitet und stehe kurz davor, an einem WOL Circle teilzunehmen. Trotzdem geht es mir irgendwie nicht schnell genug. Das fühlt sich unangenehm an, und ich möchte einen Weg finden, gelassener voranzugehen.

Spüre ich bereits eine Veränderung in meinem Verhalten?

Ja. Ich mache mir Gedanken darüber, wie ich den Personen auf meiner Liste etwas bieten kann, und habe auch schon mehrere kleine konkrete Schritte gemacht.

Den Artikel zur zweiten Woche meines WOL-Trainings findest du an dieser Stelle.

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